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Hochoktanhaltiges Herzblut trifft auf britische Power im Gewerbegebiet Mendig.

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Gleich gegenüber von Komo-Tec in der Robert-Bosch-Straße im Gewerbegebiet Mendig befindet sich Lotus am Ring

 

    Anno 1952 setzte der legendäre Brite Colin Chapman den Grundstein für seine inzwischen traditionelle Sportwagenmarke Lotus. Extremer Leichtbau kombiniert mit leistungsstarken Motoren lautete sein Konzept. Zu Zeiten, als es noch keine Sicherheitsvorgaben für Automobile gab, war dies verhältnismäßig leicht zu realisieren.

    Chapman verstarb zwar 1982, doch seine Marke lebte weiter und hatte inwischen Kultstatus erreicht. 15 Jahre später gründete Daniel Koblitschek, durch die Rennerfolge seines Vaters mit der britschen Marke vom Lotus-Virus befallen, in Obermendig sein Unternehmen Komo-Tec GmbH.

    Schneller, fahraktiver und zeitgemäß sicher wollte man die Modelle aus Hethel, einem kleinen Ort im Ostteil Englands, machen. Dabei sollten sie sowohl alltagstauglich bleiben, als auch Motorsportler auf den Rennstrecken weltweit zu Siegen verhelfen.

    Mit dem Elise lieferte Lotus Ende der 90er Jahre das perfekte Basisfahrzeug, das KnowHow und die Ideen Daniel Koblitscheks trugen ihr Übriges dazu bei. Inzwischen mußte man sich vergrößern und bezog in Mendig eigens dafür gebaute Firmenhallen, die auf 300 qm Fläche Direktannahme, Büro, Werkstatt und Prüfstand beinhalteten.

    Bis 2006 war Komo-Tec mit sechs Fahrzeugen in der GTM/Gran Tourismo Meisterschaft und der historischen FIA GT Meisterschaft stark vertreten. Von 1998 bis 2008 setzte man mit Elise und Exige zwei Boliden in der VLN und bei sechs aufeinander folgenden 24-Stunden-Rennen in der grünen Hölle äußerst erfolgreich ein. Daraus resultierend stieg man 2009 in die SCC Sports Car Challenge auf, eine Amateur-Meisterschaft, die dem Profi-Rennsport am Nächsten kommt und krönte die Einsätze mit zwei Europameisterschaftstiteln.

    Parallel zu den sportlichen Erfolgen hatte man sich weltweit in der Lotusszene einen Namen gemacht. Komo-Tec lieferte deutsche Perfektion und Präzision. Die Autos verfügten über sensationelle Fahrwerte, waren gut zu beherrschen und, was noch zum guten Ruf des Unternehmens beitrug, sie waren standfest und leicht beherrschbar.

    Dass das nunmehr sieben Mann zählende Team auf Grund der hervorragenden Kenntnisse der Fahrzeuge, was ihre Technik und auch Eigenarten anging, weitere Serviceleistungen anbot, hatte zur Folge, dass man seit 2010 als “offizieller Lotus Service Partner” fungiert.

    Die Basis für den nächsten Schritt war damit gegeben, Ende 2014 wurde das Angebot in der Robert-Bosch-Straße im Gewerbegebiet Mendig erweitert. “Lotus am Ring” bietet seitdem als “offizieller Lotus Händler” sowohl Neu- als auch Gebrauchtfahrzeuge an.

    Auf einem knapp 3.000 qm großen Grundstück gegenüber des Komo-Tec-Firmensitzes wurde die neue und repräsentative Niederlassung, mit Showroom, Büro und einer ausschließlich für den Neuwagenbereich ausgestatteten Werkstatt errichtet. Eines der Highlights ist der neue Evora 400, der schnellste Serien-Lotus aller Zeiten. Wobei auch hier Komo-Tec noch einige Power-Spezifikationen nach Oben hin anbietet.

    Mit der Aussage “Die Firma Komo-Tec ist für uns ein wahrer Diamant, der das Gewerbegebiet Mendig enorm aufwertet” trifft Stadtbürgermeister Peter Ammel den Nagel auf den Kopf. Nicht nur optisch nach außen hin können sich die Lotus-Repräsentanten um Daniel Koblitschek sehen lassen. Ohne den Kern des jahrelang aufgebauten und ständig erweiterten Fachwissens, das hochoktanhaltige Herzblut und den Lotus-Virus wäre das alles überhaupt nicht möglich. Colin Chapman wäre sicherlich stolz auf die Mendiger.

Bericht/Fotos: Guido Strauss

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